Merle

Chihuahuas

Auf einigen Internetseiten ließt man immer noch "Horrorgeschichten" über Merle.

Mit dieser Seite wollen wir aufklären. Wir werden immer wieder aktuelle Berichte hinzufügen.

Unser Verein steht voll und ganz hinter den Züchtern die gewissenhaft und verantwortungsvoll

diese Chihuahuas mit der schönen Fellzeichung züchten.

Berichte unseres 1.Vorsitzenden vom VRZ.e.V. finden Sie weiter unten.

Unter anderem auch Auszüge von unserem Vereinsheft der Frühjahrsausgabe 2007.

In den USA sind Merle´s uneingeschränkt zugelassen ! ! ! Auch vom AKC !

http://members.cox.net/loveschihuahuas/

mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlags.

Hier ein Auszug aus dem Buch:

Praktische Genetik für Hundezüchter,

Kynos-Verlag, Autor Dr.F.Krautwurst

ISBN3-933228-52-2

.T mit Anmerkungen

Locus M

Gene der M-Serie (Marmorierungs-Serie).

Ein genetischer Faktor, der im Fell eine marmorierende Färbung bzw. Fleckung auslöst.

Er wird von den Genetikern der Marmorierungs-Serie zugeordnet.

M für marmorierende Färbung – auch als – Merle – bezeichnet

m keine marmorierte Färbung

Beide Allele der M-Serie lassen drei Genkonstellationen zu: MM, Mm und mm.

Die marmorierte Färbung bzw. Fleckung des Fells kann nur in Erscheinung treten, wenn

das dominante M-Allel mit dem nicht marmorierend wirkendem m-Allel zur heterozygoten Mm

Konstellation kommt. Dieser im Ergebnis eines unvollständig dominanten Erbgangs auftretende

Genotyp ruft unregelmäßige regionale Pigmentaufhellung in Form von Sprenkelung und Fleckung

hervor, wodurch zwei verschiedene Farbintensitäten des gleichen Pigmentes entstehen.

Hund mit dem Genotyp mm sind merlefrei und weisen Farben auf, die von einen anderen

Loci determiniert werden.

Weiter können Sie lesen das es weit aus mehr Hunderassen mit Merle-Faktor gibt,

es aber nicht sichtbar in Erscheinung tritt bei diesen Rassen.

An dieser Stelle soll aber noch darauf verwiesen werden, dass der Merle-Faktor bei einer

größeren Anzahl von Rassen vorhanden sein soll als im Allgemeinen angenommen wird

Wills(1984) weist darauf hin, das offenbar das M-Allel stärker auf das schwarze als

auf das lohbraune Pigment einwirkt, so dass bei Letzteren die Kombination mit Mm keinen

deutlichen Einfluss erkennen lässt und die betreffenden Hunde nicht als merlefaktoriell

erkannt werden, obwohl sie es von ihrem Genbestand her sein sollen. Daraus kann man

sicher ableiten, dass die Wirkungsweise des M-Alles auf unterschiedlichem Genbestand

bei den verschiedenen Rassen auch variabel im Phänotyp zur Erscheinung gelangt.

Was nicht verpaart werden darf!

Die homozygote Konstellation den Merle-Gen MM führt zu fast völligem Pigmentverlust

und kann Sinnesanomalien auslösen, deshalb sollte die Zucht mit marmorierten, meist

unverständlicherweise als Tiger bezeichneten Mm-Hunden untereinander nicht mehr erfolgen,

um den Genotyp MM zu eliminieren.

Ein Bericht über MERLE aus der Wikipedia Enzyklopädie!

Den Originalbericht in Englisch finden Sie unter folgendem Link:

http://en.wikipedia.org/wiki/Merle_%28coat_colour_in_dogs%29

Anmerkung:

So sollte und darf man nicht verpaaren!

Merle x Merle Verpaarungen sind in Deutschland aus tierschutzrechtlichen

Gründen gesetzlich verboten.

Deshalb sind wir

strikt gegen Merle und Merle Verpaarungen

und

strikt gegen Merle und Merlegenträger Verpaarungen

Wenn zwei Merle-Hunde verpaart werden, entstehen durchschnittlich ein viertel

der Welpen als doppelte Merle. Ein gewisser Prozentsatz dieser doppelten Merle

können Augendefekte und/oder Gehörprobleme haben.

Nur Merle mit normalfarbigen Hunden verpaaren!

Dann entstehen auch keine Augen- und Ohrendefekte!

Züchter die Kenntnisse über Merle haben und diese züchten möchten,

verpaaren Merle-Hunde nur mit normalfarbigen Hunden.

Ungefähr die Hälfte der Welpen sind dann Merlefarben ohne dass die Gefahr

von Augen- und Ohrendefekten besteht.

Folgende Links behandeln auch das Thema Merle und Genetik:

http://www.lethalwhites.com/genetics.html

http://bowlingsite.mcf.com/Genetics/Merle.html

Richtige Verpaarung – gesunde Hunde!